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14. Okt Miba Team Bewerbungstraining

Du würdest dich gerne bewerben hast aber Angst etwas falsch zu machen oder weißt einfach nicht, wie du dich selbst in ein schönes Licht rücken kannst ohne dabei überheblich zu wirken?

Dann lies jetzt weiter denn ich werde dir hier ein paar kostbare Tipps auflisten, die mich selbst sehr erstaunten als ich sie beim Bewerbungstraining hörte, welche mir aber jetzt erlauben ruhig und entspannt in ein Bewerbungsgespräch zu gehen:

1. Vorbereitung ist Alles!

Um bei dem Gespräch voll Punkten zu können, muss natürlich deine Bewerbung schon absolut fehlerfrei und optisch ansprechend formatiert sein. Denn das ist der erste Eindruck den du hinterlässt. Wenn da schon etwas nicht passt, ist dies dann möglicherweise der Grund weshalb erst gar kein Gespräch zustande kommt.

2. Der frühe Vogel kann mich mal?

Falsche Einstellung! Wer so denkt macht sich nur selber Stress. Darum ist es wichtig für alles genügend Zeit einzuplanen. 15 Minuten früher zu erscheinen zeugt von Pünktlichkeit. Dennoch sollte man genügend Zeit einplanen, den es könnte ja auf dem Weg zu einem Stau, Unfall oder Zugverspätung kommen. Wenn du doch schon vorher weißt, dass du zu spät kommen wirst aufgrund einer Abwendung, genügt ein kleiner Anruf und die Sache ist schnell verziehen.

3. Kleider machen Leute.

Jeder soll für sich selbst entscheiden was ,,hergerichtet,, für ihn/sie bedeutet. Man soll niemand sein der man nicht ist, weder bringt es was als Frau sich in das kurze schwarze zu werfen noch als Mann sich den teuersten Anzug mit Fliege und Lederschuhen zuzulegen. Wichtig ist dem Anlass entsprechend. Man sollte sich ja nicht selbst schicker kleiden als der zukünftige Chef.

4. Geruch(los)?

Es ist kein Vergehen wenn man in Arbeitskleidung auftaucht falls es die Situation nicht anders zulässt. Dennoch sollte man trotzdem darauf achten, dass man zumindest frische Kleidung anhat. Auch ein Besuch beim Chinesen oder ähnlichem ist eher abzuraten, denn die Kleidung und auch die Haare nehmen speziell diese Essensgerüche sehr gut auf. Auch von einer ,,Stress-Zigarette,, oder sehr knoblauchhaltigem Essen ist abzuraten. Auch wenn man es selbst oft nicht merkt, in einem kleinem Raum kann das für dein Gegenüber sehr belästigend sein. Bei sehr stark duftendem Deo und Parfum gilt auch ,,weniger ist mehr,,.

5. Smalltalk..

Wenn mit deiner Vorbereitung mal alles in Ordnung ist kommen wir nun zum Wesentlichen: Das Gespräch.
Zuallererst einmal: Sie-Form wenn man die Person nicht kennt falls man jedoch schon seit längerem ,,per Du,, ist kann dies durchaus beibehalten werden, wie gesagt: Nie jemand sein der man nicht ist! Zuerst wird einem üblicherweise die Hand gereicht, wobei auch gilt achte auf deinen HändeDRUCK , zu leicht- fühlt sich komisch an zu fest- willst du mir die Hand brechen?? Setz dich erst wenn du dazu aufgefordert wirst und merk dir : es gibt NIEMALS ein Problem. Zu Anfang wird oft Smalltalk gesprochen aber auch wenn du nicht auf Anhieb den richtigen Raum gefunden, dich verfahren, oder in der Adresse geirrt hast, es gab nie ein Problem. Lass dich nicht davon irritieren falls es zu Anfang vielleicht darum geht dass es draußen regnet, steig einfach darauf ein aber auch nicht scherzhaft. Führe eine ernsthafte Unterhaltung mit deinem Gegenüber und zweifle nicht am Gesprächsthema dein Gegenüber sagt dir wann es mit der Bewerbung beginnt. Es ist unhöfflich plötzlich zu fragen ob man denn nicht endlich zum wesentlichen kommen könnte.

6. Viele Hobbys gut oder schlecht?

Natürlich ist es toll wenn du viele Hobbys und Spaß an deiner Freizeit hast, aber bei Bewerbungen kann dir genau das oft einen Strich durch die Rechnung machen. Darum überlege gut was du von dir preis gibst und achte darauf wie du es sagst. Es ist toll wenn du in einem Fußballverein bist und du in deiner Freizeit viel mit deinen Teamkollegen unternimmst aber es macht einen großen Unterschied ob du ,,gelegentlich,, bei Hobbytunieren teilnimmst oder ,,derjenige der Alles gibt und ohne Rücksicht auf Verluste kämpft bis der Ball im Tor ist,, bist. Zukünftige Chefs ziehen daraus ein Urteil ob man vielleicht eine hohe Verletzungsgefahr besteht und darum mit hohem Krankenstand zu rechnen ist. Wenn man allerdings zuviel über seine Freizeit spricht und sich gerne mit Freunden trifft, 5 Hunde zuhause hat, Modellbau betreibt, nebenbei Autos herrichtet, gerne kocht und dazu noch Yoga treibt, kommt der Eindruck auf dass man falls Flexibilität und eventuell Überstunden gefragt sind eher weniger in Frage kommt da man schon so überlastet mit der eigenen Freizeit ist.

7. Wer bin ich?

Auf Fragen wie diese finden wir oft schneller eine Antwort, doch es wird gerne nur gesagt ,, erzählen sie etwas über sich,, und dann fangen wir oft an zu stottern. Doch genau dazu haben wir unseren Lebenslauf, weil man immer auf diesen zurückgreifen kann. Ich bin (Name) bin … Jahre alt Ich wohne in… war in der Schule … habe studiert… Man kann wirklich alles aus seinem Lebenslauf nochmal erzählen. Überlege dir außerdem schon zuhause ein paar Stärken und Schwächen und nimm diese auch mit dazu. Die Vorstellung soll nicht länger als ca.5 min dauern aber wenn man zu diesen Punkten noch ein paar Worte mehr sagt, geht sich das gut aus. Wichtig ist immer, sei du selbst. Wenn du kurze und knappe Antworten hast, antworte auch kurz und knapp. Bist du eher ein Freund der Worte, erzähle das Wichtigste. Bist du schüchtern oder weißt du nicht genau was du sagen sollst, dann trau dich ruhig zu unterbrechen bzw. nochmal nachzufragen oder entschuldige dich kurz und sag dass du nervös bist (das gibt dir auch nochmal Zeit zum Überlegen). Fakt ist: Niemand ist perfekt und keiner erwartet eine Maschine die sofort wie aus der Pistole geschossen Antworten parat hat, dass ist unnatürlich. Aber bereite dich einfach gut vor und informiere dich über den Platz wo du arbeiten möchtest.

8. Alles nur Frage des Geldes?

Es ist gut wenn man sich Stift und Papier mit nimmt, wer will kann auch seine Bewerbung nochmals mitnehmen (allerdings auf festeres Papier drucken , 90g oder 100g Papier) , denn wenn man sich selbst vorgestellt hat wird einem nochmals die genaue Tätigkeit die einen erwartet vorgestellt. Dabei sollte man nicht abschalten, sondern sehr aufmerksam zuhören und währenddessen kann man sich Fragen notieren. Das zeugt von Interesse und hinterlässt einen guten Eindruck. Man kann sich auch im Voraus ein paar Fragen notieren, denn wenn zum Abschluss die einzige Frage ist wie viel man dann verdient, kann das den gesamten im vorhinein erstellen Eindruck ruinieren. Gut ist z.B. immer wenn man fragt wie der weitere Ablauf ist, wie man kontaktiert wird oder wann man mit einer Zu,-oder Absage rechnen kann.